Info über Bernd-Michael „Bernie“ Land und das Aliens-Project

Mein erstes musikalisches Wirken begann wohl so als Vierzehnjähriger Lümmel, als ich versucht habe das Klavier von der Oma meines besten Freundes zu zerhacken. Es war die Zeit in den Jahren 1968/69, als die ersten Produktionen mit diesen neumodischen Synthesizern die Plattenläden eroberten. Von Wendy Carlos wurde der legendäre Moog Modular-Synthesizer durch „Switched on Bach“ gerade salonfähig gemacht, Brian Eno, Keith Emerson, Kraftwerk und Tangerine Dream taten ein übriges.

In meinem Studio befinden sich heute jede Menge analoger, digitaler und virtuell analoger Synthesizer mit den unterschiedlichsten Syntheseformen, mehrere Sampler sowie jede Menge Outboard-Equipment. Wer aber nun glaubt hier auf einen Synthiesammler gestoßen zu sein, der ist auf dem Holzweg, denn sämtliche Geräte werden auch nach wie vor in meinen Produktionen eingesetzt.
Es erspart mir ungemein viel Zeit, wenn ich für jede erdenklich klangliche Herausforderung einen entsprechenden Spezialisten greifbar habe. Ich kann jederzeit intuitiv entscheiden, an welchem Gerät ich mir den benöigten Sound am schnellsten und effektivsten programmieren möchte.

Über meine Musik:

Meine älteren Werke waren meistens kleinere Auftragsarbeiten, die meist für Werbung, TV-Produktionen oder Computerspiele verwertet wurden. Oft habe ich auch nur wegen dem Spaß am experimentieren an den Maschinen geschraubt und die Ergebnisse nicht selten ordnungsgemäß und umweltfreundlich entsorgt. Die früheren Alben wurden auch nie richtig veröffentlicht, sondern nur in Handarbeit auf Bestellung gefertigt, damals geschah das noch auf den üblichen Compact-Casstten. Sie waren einfach nicht kommerziell genug und zu experimentell für die damals nur Popmusik gewöhnten Ohren der Durchschnittskonsumenten. Die Zeit war einfach noch nicht reif für diese Art von neuer elektronischer Musik, denn heute sind es rare Sammlerstücke, die ich zum Teil selber nicht mehr habe.