Hallo allerseits

erstmal eine kurze Vorstellung meinerseits:

Im realen Leben heiße ich Norbert, lebe in Darmstadt/Hessen und beschäftige mich seit ich hören kann mit Musik. So um 1967 schaute ich mit meinen Älteren Geschwistern Beatclub im TV, hörte die einschlägigen Schallplatten (Jimy Hendrix, Who, Stones, Beatles, Small Faces, Doors etc.).

So um 1970 herum gabs dann mit Emerson, Lake & Palmer und Walter Carlos die ersten Kontakte zu synthetischen Klängen. Schnell kam dann das Interesse an weiteren Pionieren der elektronsichen Musik dazu (Edgar Varese, Morton Subotnik, Mel Power, Luening/Ussachevsky u.a.m.) über das hören hinaus beschäftigte ich mich dann auch mit Fachliteratur der frühen Elektronischen Apparate (Ondes Martenot,Theremien, Trautonium) bis hin zu den „moderneren“ Gerätschaften (Moog Synthesizer usw). Allerdings blieb das alles erstmal graue Theorie.

Paralell kam die Klassische und ausereuropäische Musik hinzu, sodass ich während meiner Pupertät fast vollständig das Interesse an „Rock´n Roll-Musik“ verlor. Erst die frühen Genesis-Alben brachten mich dann wieder zu populärerer Musik zurück, allerdings mehr in Richtung meist englischer Avantgarde (King Crimson, Brian Eno,Gentle Giant, Yes, Frank Zappa, Vanilla Fudge etc.)und populärer Elektronik (Klaus Schulze, Tangerine Dream, Schröder, SFF, die frühen Kraftwerk usw.) Seit dieser Zeit höre ich nun Musik aus fast allen Genres und scheue auch ab und an vor einem alten deutschen Schlager nicht zurück (Rudi Schurike, Udo Jürgens, Karel Gott, Alexandra …) Eigentlich gibt es nur 2 Spezie der ich kaum Interesse entgegen bringe (Latein-amerikanische Musik und all zuviel Blues).

Anfang der 80er loderte dann das Verlangen an eigener Kreativität auf, was mit u.a. diversen Casio-geräten, einem Atari ST, dem Vorläufer von

Cubase (Twenty Four) sowie einigen Roland-Modulen und Kawai, Casio CZ 5000 dann auch langsam und mehr schleppend in Gang kam.

Musikunterricht hatte ich keinen, was ich auch nicht unbedingt als Nachteil werten möchte, bleibt einem dadurch vielleicht etwas mehr die kindliche Neugier und Spielfreude erhalten …

Richtig interessant wurde es allerdings erst als auf dem PC dann die ersten VST-Plugins auftauchten, und man auch mit Freeware schon recht brauchbare Ergebnisse, zumeist mit solch genial-einfach-bedienbaren Programmen wie z.B. Fruity Loops oder auch den verschiedenen Magix-Produkten erzielen konnte. Meine Hardware hatte ich eh schon nach und nach abgegeben, sodass mir die VST-Welt wessentlich spannender und kreativer vorkam.

Als dann so um 2004 mit Synth Edit das erste brauchbare Werkzeug zum erstellen der eigenen Synthesizer und Effekte erschien war mein Glück perfekt. Seit dieser Zeit entwickle ich nun eine recht stattliche Anzahl der unterschiedlichsten VST-Plugins, angefangen von sehr einfachen, noch rudimentären Synthesizern bis hin zu den grösseren Projekten wie die Emulation des Minimoogs u.a.m. Diese sind seit dieser Zeit auf den verschiedensten Fachmagazinen aufgetaucht, und selbstverständlich auch über meine eigene Hompage erhältlich.

Aktuell arbeite ich an einem Beitrag für den diesjhrigen Developer-Challenge auf kvr-audio …

Musikalisch tut sich auch ab und an was, neben meiner Teilnahme an bisher 7 EK- Lounges entstehen meist eher sphärische, der Gattung „Klangkunst“ zu zu ordneten Improvisationen. Leider komme ich wie sicherlich einige hier, viel zu wenig dazu, und es ist längst nicht alles „reif“ für eine Veröffentlichung. Einige, nun auch schon etwas ältere Stücke findet man auf meinem MySpace-account: http://www.myspace.com/visac

Meine Plugins findet man unter: http://www.easytoolz.de

Soderle das soll fürs erste genügen… weitere Beiträge folgen sicher in loser Reihenfolge…

Bis dahin allen eine schöne Zeit….